Finde dein WHY – und alles bekommt Sinn
- Alexandra

- 20. Sept.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Nov.
Es gab in meinem Leben immer wieder diese Momente – privat wie beruflich – in denen ich mich gefragt habe: „Will ich das wirklich? Warum mache ich das? Wem bringt das eigentlich etwas?“ Manchmal waren es ganz kleine Situationen: freundlich zu Menschen sein, die es mir nicht danken. Oder beruflich Aufgaben erledigen, die mir keine Freude machten und mir nur Energie raubten. In solchen Momenten habe ich mich etwas leer gefühlt. Nicht, weil ich faul oder unmotiviert war – sondern weil mir das Warum fehlte.

Simon Sinek und die Kraft des WARUM
Der Autor und Speaker Simon Sinek hat das auf den Punkt gebracht:
„People don't buy what you do, they buy why you do it.“ Es geht also nicht nur darum, was wir tun – sondern warum wir es tun. Dieses WARUM ist unser innerer Motor. Es ist der Unterschied zwischen Kraft raubender Routine und erfüllender Leidenschaft.
Dein WHY ist dein Kompass – beruflich und privat
Im Beruf: Wer nur arbeitet, um Aufgaben abzuhaken, fühlt sich irgendwann leer. Wer dagegen weiß: „Ich tue das, weil ich anderen helfen will / weil ich für Nachhaltigkeit stehe / weil ich meiner Familie Sicherheit geben möchte“, der erlebt die gleiche Arbeit mit einer ganz anderen Energie.
Im Privatleben: Freundlich zu Menschen sein, die es nicht erwidern, kann frustrierend sein. Aber wenn dein WARUM lautet: „Ich möchte, dass Freundlichkeit die Welt ein kleines Stück heller macht“, dann brauchst du keinen Dank von anderen – du folgst deinem inneren Antrieb.
Wie du dein WHY findest
Simon Sinek sagt: „Finde dein Warum, und du findest Klarheit.“ Doch wie geht das konkret?
1. Rückblicken auf erfüllende Momente
Frag dich: Wann habe ich mich wirklich lebendig gefühlt? Vielleicht, als du jemandem geholfen hast? Vielleicht, als du in Freiheit gehandelt hast oder als du deine Kinder glücklich lachen gesehen hast? In diesen Momenten steckt dein WHY.
2. Muster erkennen
Schreib diese Situationen auf und suche nach Gemeinsamkeiten. Geht es um Freiheit, Familie, Fairness, Nachhaltigkeit? Taucht immer wieder das Bedürfnis auf, anderen zu helfen oder zu inspirieren?
3. Dein WHY formulieren
Dein WHY muss nicht kompliziert sein. Es reicht ein klarer Satz, der dich berührt.Beispiele:
„Ich will anderen helfen, mutiger zu sein.“
„Ich will für meine Kinder eine bessere Zukunft schaffen.“
„Ich will zeigen, dass Arbeit Freude machen darf.“
Was sich verändert, wenn du dein WHY kennst
Als ich begonnen habe, mein eigenes WARUM klarer zu spüren, hat sich vieles verändert:
Aufgaben, die mich früher ausgelaugt haben, fühlten sich leichter an, weil ich den Sinn dahinter sah.
Ich habe aufgehört, meine Energie an Dinge oder Menschen zu verschwenden, die nicht zu meinem WARUM passen.
Entscheidungen wurden klarer – plötzlich wusste ich, wann ein klares „Nein“ nötig ist und wann es sich lohnt, alles zu geben.
Das WHY ist kein Zauberstab, der Probleme verschwinden lässt. Aber es ist wie ein Kompass, der dich immer wieder zurück auf deinen Weg bringt.
Ob im Business oder privat – dein WHY gibt dir Orientierung, Motivation und Sinn. Ohne WHY fühlt sich vieles an wie ein endloses Abarbeiten. Mit WHY fühlt sich der gleiche Weg wie eine bewusste Reise an. Simon Sinek hat recht: Menschen folgen dir nicht wegen dem, was du tust, sondern wegen dem, warum du es tust. Und das gilt nicht nur für andere – sondern vor allem für dich selbst. Wenn du dein WHY kennst, folgst du dir selbst.
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