Rückschläge im Business? Darum sind sie dein Schlüssel zu mehr Erfolg
- Alexandra

- 9. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Nov.
Es gab Tage in meiner Zeit im Telefonvertrieb, da wollte es einfach nicht klappen. Ich habe Nummer um Nummer gewählt, mich freundlich vorgestellt, versucht eine Beziehung herzustellen – und doch war da auf der anderen Seite kein Interesse, kein Vertrauen, manchmal sogar Ablehnung.
Früher hat mich das getroffen. Manchmal habe ich gedacht: Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug oder das ist nicht der richtige Job für mich. Doch mit den Jahren habe ich gelernt: Es geht nicht darum, jedes Gespräch zu gewinnen. Es geht darum, sich weiterzuentwickeln und dranzubleiben – auch wenn die ersten zehn Versuche scheitern.

Rückschläge fühlen sich hart an – und bringen uns weiter
Auch privat kenne ich das nur zu gut. Als alleinerziehende Mutter habe ich viele Momente erlebt, in denen nichts so lief wie geplant. Ein Kind wird krank, wenn ein wichtiger Termin ansteht. Rechnungen türmen sich, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Manchmal habe ich mich gefragt: warum ich?
Und doch habe ich irgendwann verstanden: Rückschläge sind unbequem, aber sie zeigen uns Seiten an uns selbst, die wir sonst nie entdeckt hätten. Stärke wächst nicht im Erfolg, sondern im Stolpern.
Über die Jahre habe ich drei Dinge gelernt, die mir immer wieder helfen
1. Rückschläge annehmen statt wegschieben
Es bringt nichts, so zu tun, als wäre alles perfekt. Enttäuschung darf wehtun. Aber sobald ich aufhöre, dagegen anzukämpfen, spüre ich: Ich habe wieder Kraft, nach vorne zu schauen.
Frag dich: Was genau ärgert mich gerade – und was kann ich daraus lernen?
2. Muster erkennen
Oft wiederholen sich Situationen. Im Vertrieb war es zum Beispiel so: Wenn ein Gespräch nicht funktionierte, lag es selten an mir als Person, sondern daran, dass ich zu viel redete und zu wenig zuhörte. Rückschläge sind eine Einladung, Muster zu erkennen und zu verändern.
Frag dich: Was habe ich in dieser Situation getan – und was könnte ich beim nächsten Mal anders machen?
3. Kleine Schritte statt große Sprünge
Wenn privat oder beruflich alles über einem zusammenzubrechen scheint, hilft es, nicht gleich die ganze Welt retten zu wollen. Ein Anruf mehr. Ein Tag mehr. Ein kleines Stück weiter. Diese kleinen Schritte sind es, die uns aus der Sackgasse führen.
Frag dich: Was ist der eine kleine Schritt, den ich heute gehen kann?
Rückschläge sind keine Niederlage, sondern Feedback
Heute sehe ich Rückschläge nicht mehr als Stoppschilder, sondern als Hinweise. Sie zeigen mir, wo ich noch wachsen darf. Sie erinnern mich daran, dass Erfolg nicht bedeutet, nie zu scheitern – sondern immer wieder aufzustehen. Das gilt im Business wie im Privatleben. Wir können nicht kontrollieren, was uns passiert, aber wir können entscheiden, was wir daraus machen.
Stärke entsteht im Weitergehen
Ob im Vertrieb, im Alltag als Mutter oder in jedem anderen Lebensbereich: Rückschläge sind unvermeidbar. Aber sie sind nicht das Ende. Sie sind das Rohmaterial für Wachstum. Und genau darin liegt die Chance: Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur bereit sein, nach jedem Stolpern wieder aufzustehen – ein Stück klüger, ein Stück stärker und mit einem klareren Blick darauf, was dich wirklich voranbringt.
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